Für Tafelpapiere endet die Frist zum 31.12.2016

08/12/2016

Tafelgeschäfte waren viele Jahre bei Anlegern beliebt. Bei Tafelgeschäften wurden die Wertpapiere - Anleihen, Aktien, Fondsanteile - in physischer Form an den Käufer ausgehändigt.

Mit Änderung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) durch die Einführung des § 358 werden Besitzrechte an effektiven Stücken - zum Beispiel von Investmentfonds oder langlaufenden Nullkuponanleihen - von Gesetzes wegen für kraftlos erklärt, wenn 
Besitzer derartiger Wertpapiere die von ihnen gehaltenen Tafelpapiere nicht vor dem 31.12.2016 in ein bei einer inländischen oder ausländischen Bank geführtes Wertpapierdepot einliefern.

 

Ohne die Depoteinlieferung vor dem Stichtag verlieren Anleger ihre Rechte aus diesen Wertpapieren wie Erhalt der Zinsen und Dividenden, Verkauf der Stücke sowie Erhalt des Tilgungserlöses. Nicht wenige Besitzer haben diese Papiere durch eine Erbschaft übernommen und bislang im Tresor/Schließfach gelagert.

 

Von den deutschen Gesellschaften sind u.a. Papiere der Deka, der DWS, Union Investment etc. betroffen. Auch die Allianz Global Investors (AGI) fällt mit rund 69 Fonds auf, für die Anteilsscheine in physischer Form ausgegeben wurden.


Für Besitzer von effektiven Stücken Luxemburger Fonds ist die Frist bereits verstrichen. Luxemburg hatte ein ähnliches Gesetz beschlossen. Der entscheidende Stichtag war in diesem Fall der 18.02.2016.

 

 

 

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