Dänemark will Aktienanlagen seiner Bürger fördern - Norwegens Staatsfonds als Vorbild ?

03/12/2017

Die Dänen horten Geld als Sichteinlagen bei Banken und Sparkassen in Höhe von rd. 114 Milliarden Euro, obwohl Dänemark für Bankeinlagen seit langem Negativzinsen berechnet. Aktuelle Prognosen der Dänischen Nationalbank gehen bis Ende 2017 dennoch von neuen Höchststanden aus. 
 
Brian Mikkelsen, seit 2016 Minister für Industrie, Handel und Finanzen, würde gerne die Bürger überzeugen, einen Teil des Geldes, das keine Zinsen bringt, der Inflation ausgesetzt ist und dessen Verwaltung noch dazu Geld kostet, in Produktivkapital umzuschichten.
 
Gefördert werden sollen insbesondere Aktiensparpläne, deren Gewinne lediglich mit niedrigen 17% zu besteuern wären. Eine Art Vorbildfunktion nehmen dabei Staatsfonds ein, die schon sehr lange mit höheren Aktienquoten investiert sind. Ob es jedoch für die Dänen neben den langfristig ausgerichteten Aktiensparplänen auch sinnvoll ist, gerade jetzt höhere Beträge ihrer Girokonten in Aktien umzuschichten, erscheint mehr als fraglich. Manager des Norwegischen Staatsfonds haben bereits angekündigt, sich vorsichtiger Positionieren und Gewinne mitnehmen zu wollen. Die aktuelle Aktienquote über rd. 60% soll in den nächsten 6 - 12 Monaten im Fonds schrittweise reduziert werden, um in Schwächephasen zu günstigeren Kursen einsteigen zu können, so die antizyklische Investmentstrategie.
 
Sollten andere große Staatsfonds ähnliche Pläne verfolgen, dürften sich ab 2018 größere Kursschwankungen ergeben.
 
Die TOP 15 der weltweit größten Staatsfonds
 Quelle: SWF Institute (Stand: 09/2017 weltweit)
 
 
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