Was vom Bitcoin-Boom zu halten ist

23/01/2018

Die Medien quellen dieser Wochen über vor Wenn-dann-Rechnungen à la: Hätte man 2010 schlappe 100 Dollar in die Digitalwährung Bitcoin investiert, wäre man heute Multimillionär mit einem Vermögen von über 70 Millionen Dollar.
 
Auch viele normale Bürger stellen sich mittlerweile die Frage: Verpasse ich etwas? Wenn ein - vor Kurzem noch unvorstellbarer - Kurs von 20.000 Dollar möglich ist, warum nicht auch einer von 100.000? Oder von einer Million?

Klar ist: Ein Bitcoin-Investment ist hochriskant, denn die weitere Kursentwicklung lässt sich nicht annähernd prognostízieren. Wer dennoch einsteigt, sollte einen Totalverlust verkraften können. Damit ist das Investment für Durchschnittsanleger eher ungeeignet.

Dennoch dürfte diese Art der Kryptowährung jenseits von (Noten-)Banken in Zukunft wichtiger werden - auch wenn die Bitcoin-Blase platzen sollte. Denn das System ist prinzipiell günstiger und schneller als der klassische Geldtransfer. Über 1.300 digitale Alternativwährungen gibt es bereits.

Durch die Blockchain-Technologie sind sie relativ fälschungssicher und funktionieren anonym. Insbesondere die Anonymität ist jedoch problematisch, da ohne zusätzliche Regularien der Kriminalität und der Steuerhinterziehung Tür und Tor geöffnet werden.
 
Weiterhin ist unklar, wer die Geldmenge steuert, da es bei einer "Schöpfung aus dem Nichts" wohl nicht bleiben kann. Eine breite Akzeptanz dürfte sich für wenige, dafür aber stärker regulierte Kryptowährungen ergeben. Die meisten heute verfügbaren Alternativwährungen wird es daher in einigen Jahren nicht mehr geben - ein (Total-) Verlust ist daher für viele Bitcoin-Investments vorhersehbar.
 
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